Zu Beginn des Sommers 2022 konnte ich die Stadt Wuppertal wieder besuchen, seit wir 2020 nach Bayern abgereist sind.
Am ersten Tag war ich im südlich gelegenen Remscheid. Dort findet man das Röntgen-Museum. Das ist zwar schön und modern gestaltet, jedoch wäre es hilfreich gewesen, sich vorher über Röntgen per Wikipedia oder ähnlichem zu informieren.
In Wuppertal warteten die Barmer Anlagen auf mich. Ein sehr großer Park, in dem man auch mehrere Stunden wandern könnte. Hier war früher eine Bergbahn, mit der man einige 100m zum Toelleturm fahren konnte.
Friedrich Engels hat die Zeit der Frühindustrialisierung geprägt und stammt aus Wuppertal. Über ihn wird im Engels-Haus berichtet. Hier war es wesentlich leichter, den Inhalten zu folgen.
Der Gaskessel ist eine Sehenswürdigkeit, in der früher Gas gelagert wurde. Heute ist im hohen Turm ein Restaurant, ein Sportstudio, ein kleiner Abschnitt, in dem die Geschichte des Gaskessels wiedergegeben wird und der sogenannte Visiodrom; Ein Stockwerk innerhalb des Gaskessels, der rundherum mit Beamern bestrahlt wird. Im Halbstundentakt wiederholt sich hier eine kleine Video-Show.
Auf dem Dach des Gaskessels hat man einen Ausblick auf den Stadtteil Barmen.
Die Nordbahntrasse ist eine ehemalige Bahnstrecke, die nicht nur stillgelegt, sondern zu einer Fahrrad- und Fußweg aufgewertet wurde. Teile der ehemaligen Bahnanlagen sind noch vorhanden. Beispielsweise einzelne Signale, die Tunnel oder auch ein kleiner Abschnitt der Gleise, auf der man heute Draisine fahren kann. Am Rand der Strecke findet man im Abstand von einigen Metern kleine Tafeln am Boden mit der Aufschrift „Meterspender“. Vermutlich sind diese Personen und Firmen für den jeweiligen Abschnitt finanziell aufgekommen. Da ich weiß, wie viele Menschen im Bergischen Land Lang heißen, dachte ich mir, es wird bestimmt nicht lange dauern, bis ich eine Tafel mit diesem Namen finde.
Und hier sind noch einige Fotos aus der Stadt und von der Schwebebahn: